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Unsere Gedanken oder die Gedanken Christi? E-Mail Drucken
Geschrieben von Paul Kieffer  
Friday, 04 January 2019

Unsere Gedanken oder die Gedanken Christi?

Wie oft haben wir Aussagen gehört — oder sie selber gemacht — wie "Meine Meinung dazu ist ..." oder "Ich sehe die Sache so ..." Manchmal ist dies die Einleitung zu einer Stellungnahme, die eine gegenteilige Meinung ausdrückt zu der, die ein Gesprächspartner gerade vertreten hat.

Ist uns immer bewusst, was die wahre Quelle bzw. das Fundament unserer Meinungen sein soll? Einmal war Petrus mit seinem Herrn Jesus nicht einverstanden und wies ihn sogar zurecht:

"Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fuhr ihn an und sprach:
Gott bewahre dich, Herr! Das widerfahre dir nur nicht!
Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist."
(Matthäus 16, 21-23).
Doch Jesus erwiderte, dass der wahre Ursprung der "Meinung" des Petrus in Wirklichkeit teuflische Inspiration war. Wenn dies bei Petrus der Fall war, sollten wir nicht meinen, dass dies auch uns passieren könnte?

 

Die Bibel ermahnt uns, mit unseren Worten vorsichtig zu sein. Wenn wir unsere Meinung kundtun wollen, sollen wir diverse biblische Ermahnungen bedenken. Der Prophet Jesaja sagt uns, dass unsere Gedanken von Natur aus nicht die Gedanken Gottes sind:

"Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken." (Jesaja 55, 8-9).
Salomo schrieb:
"Nur ein Dummkopf lässt seinem Zorn freien Lauf, ein Verständiger hält seinen Unmut zurück" (Sprüche 29,11; "Hoffnung für alle"-Übersetzung).
Der Apostel Paulus ermahnte Christen, Selbstbeherrschung zu üben und jeden Gedanken in den Gehorsam gegenüber Christus gefangen zu nehmen:
"Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen.
Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust, nicht wie einer, der in die Luft schlägt, sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.
(1. Korinther 9,24-27);

 

"Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus."(2Korinther 10, 4-5).

Unsere Worte sollen das Vorbild unseres Herrn und Meisters Jesus Christus widerspiegeln. Indem wir uns regelmäßig mit seinem Wort, der Bibel, befassen, lernen wir immer mehr, was Gottes Meinung ist.

 

Mit Geduld und Fleiß wird unsere Meinung im Laufe der Jahre zunehmend den "Sinn Christi" widerspiegeln. Mit Paulus wollen wir sagen können:

"Wir aber haben Christi Sinn" (1. Korinther 2,16).

 

Paul Kieffer

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Friday, 04 January 2019 )
 
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