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Jesus spricht: „Ich kenne euch nicht!“ E-Mail Drucken
Geschrieben von Siegfried Schönwald  
Friday, 26 October 2018

Jesus spricht: „Ich kenne euch nicht!“

Gott möchte, dass alle Menschen einmal in sein Reich kommen. Dazu hat er uns geschaffen und Jesus in die Welt geschickt, damit er die Voraussetzung dafür schafft.

„Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.“ (Joh 3,17).
Jesus kam also in die Welt, damit die Menschen durch ihn gerettet werden.
Er bekam auch vom Vater den Auftrag, dass niemand verloren gehen soll:
„Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich‘s auferwecke am Jüngsten Tage.“ (Joh 6,39).
Jesus soll auf alle aufpassen, die der Vater ihm gibt. Beide wollen, dass alle Menschen, die der Vater beruft, nicht verloren gehen.
Dann lesen wir in einer Bibelstelle, in der Jesus sagt, dass er nicht alle kennt, obwohl diese sagen, dass sie ihn – also Jesus - kennen würden: In Mt 25, 12 lesen wir:
„Er ( der Bräutigam – also Jesus ) antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.“
Widerspricht sich hier die Bibel?

 

Zu wem sagte er das hier: "Ich kenne euch nicht!"? Zu Ungläubige? Zur Überraschung: Nein!

Er sagte es zu den 5 Jungfrauen. Was haben sie getan, was die anderen 5 nicht getan haben?
In 1Thes 5, 19 lesen wir, was diese 5 Jungfrauen taten:

„Den Geist dämpft nicht.“
Sie hatten den heiligen Geist, genau so, wie die anderen 5 Jungfrauen und ebenso wie diese schliefen sie ein. Aber sie haben sich nicht gut genug auf das Kommen Jesu vorbereitet. Es reichte nicht für das Reich Gottes. Wir müssen etwas tun. Jesus tut nicht alles für uns, sonst könnte er nicht sagen: „Ich kenne euch nicht.“

 

Das Gleichnis der Jungfrauen zeigt uns, dass es sich um bekehrte Menschen handelte. Der Vater hatte sie gerufen und der hatte sie in Jesus Hände gegeben. Alle Jungfrauen sollten auf den Bräutigam warten – also ausharren – aber in Matth 25,5 heißt es:

„Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.“
Alle schliefen ein. Dennoch gab es einen Unterschied nach Vers 8 von Matth 25:
„Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen.“
Wie wir schon gelesen haben, sie haben den hl.Geist gedämpft, sind nicht gewachsen und haben sich nicht auf das Kommen Jesu vorbereitet. Sie wurden töricht. Sie haben nichts getan. Es ist eine Warnung für die, die lehren, dass die Gebote abgeschafft sind und Jesus alles für uns tut. Wenn das der Fall wäre, käme jeder ins Reich Gottes, egal, was er tut oder nicht.

 

Wenn der Vater ruft kümmert er sich um jeden einzelnen. Er berücksichtigt wo der Einzelne steht, wozu er schon fähig ist und worauf er weiter aufbauen kann und soll. Das sehen wir in dem Gleichnis mit den anvertrauten Zentnern.
Auch in diesem Gleichnis sehen wir, dass wir etwas tun müssen – sonst ergeht es uns nach Mt 25,30 - es hat konziquenzen:

„Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.“
Alle Knechte hatten die gleiche Voraussetzung, je nach ihren Möglichkeiten, ihren Fähigkeiten oder Begabungen, aber einer tat nichts! Was war die Folge:
„Ich kenne dich nicht.“ Er war ein unnütziger Knecht.

 

Es gibt noch eine Steigerung zu „Ich kenne euch nicht“. Jesus sagt:
„Ich habe euch noch nie gekannt“.
Zu wem sagt Jesus das? Er kennt doch alle Menschen. Er hat doch alle geschaffen.
Jesus spricht von Menschen, die aktiv in seinem Namen unterwegs waren, ja Zeichen und Wunder taten.

„Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage:
Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt?
Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben?
Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?“
(Mt 7,22).
Das sind doch tolle Werke:
- Im Namen des Herrn haben sie geweissagt
- Im Namen des Herrn böse Geister ausgetrieben
- Im Namen des Herrn Wunder getan

 

Jesus sagt, es werden viele zu ihm sagen, dass sie sich für ihn bekannt haben. Viele sagen doch heute, man braucht nur Jesus. Sie sagen, sie lieben Jesus und sie schwärmen sogar für ihn. Was sagt Jesus aber im nächsten Vers:

„Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!“ (Mt 7,23).
Wieso sind das Übeltäter?
Wieso hat er sie noch nie gekannt?
Das sind doch gute Werke, die sie nach Vers 22 getan haben. Wieso diese Reaktion Jesu im Vers 23? Jesus sagt in Mt 7,15 – also schon vorher – was das für Menschen sind:
„Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.“
Erkennt man die Menschen, die in Schafskleider kommen, aber reißende Wölfe sind, sofort?
Sie lassen sich taufen, besuchen die Versammlungen und dann fangen sie vorsichtig an zu lehren. Aber was lehren sie? Sind sie von Gott vorgesehen?
Schon Paulus schreibt darüber in Apg 20, 30 und warnt uns:
„Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen.“
Es werden aber nicht nur normale Versammlungsbesucher sein, sondern auch Aposteln. Sie werden sich listig und hinterhältig verstellen wie Satan. Auch wir haben das schon erlebt. Es sind wirklich reißende Wölfe. Sie ändern Gottes Kalender, seine Feiertage und auch den Sabbat.
Paulus schreibt an die Korinther:
„Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi. Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken.“ (2Kor 11,13-15).
Das Ende wird sein nach ihren Werken. Was ist, wenn man keine Werke hat? Wir lesen dazu in Jak 2, 17:
„So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.“
Das heißt, Glaube und Werke gehören zusammen. Glauben an Jesus genügt nicht. Wir müssen tun was er sagt. Jesus sagte es voraus und warnt uns:
„Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.“ (Mt 24,4-5).
Nicht, dass sie selbst Jesus sind, sondern, dass sie im Namen Jesu handeln. Auch hier – viele werden viele verführen. Es werden aber auch noch andere Verführer auftauchen. Das schreibt Matthäus in Mt 24, 24:
„Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.“
Bei Prophezeiungen muss man besonders aufpassen. Es kommt vor, dass jemand glaubt, die Prophezeiungen besser zu verstehen, sich darin fest beißt, andere überzeugt und dann gemeinsam nach ihren neuen Erkenntnisse leben. Auch zu diesen Menschen wird Jesus einmal sagen: "Ich kenne euch nicht!" Das wird er sagen zu den Verführern und zu denen, die sich verführen lassen!

 

Was wird aus den Menschen, die sich verführen lassen?

„Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügen haften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden.“ (2Thes 2,9+10).
Die sich verführen lassen sind also verloren und werden nicht gerettet.

 

Sehen wir uns weitere Stellen an, wo Jesus sagt: „Ich kenne euch nicht.“:

„Wenn der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat und ihr anfangt, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, tu uns auf!, dann wird er antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht; wo seid ihr her? Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken und auf unsern Straßen hast du gelehrt. Und er wird zu euch sagen:
Ich kenne euch nicht; wo seid ihr her?
Weicht alle von mir, ihr Übeltäter!
Da wird Heulen und Zähneklappern sein, wenn ihr sehen werdet Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen."
(Lk 13,25-28).
Auch hier wieder – es sind Menschen, die Jesus kannten. Sie gingen hin zu ihm. Sie klopfen an seine Tür. Sie verhalten sich so ähnlich wie die Menschen und sprechen zu ihm auch so ähnlich wie die in Mt 7, 22 was wir ja schon gelesen haben.
Dort sagten sie:
Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt?
Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben?
Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?“

 

Denken wir auch daran, dass es viele waren.
Auch hier in Lukas kannten die Menschen Jesus, denn sie sagten:
- Wir haben vor dir gegessen und getrunken
- Du hast uns auf unseren Straßen gelehrt

Hier steht zwar nicht, wann und wo sie vor Jesus gegessen und getrunken haben. Aber sie taten es. Vielleicht war es an Gottes Festtagen. Gelehrt wurden sie – von Jesus. Dennoch sagt Jesus:
"Ich kenne euch nicht; wo seid ihr her? Weicht alle von mir, ihr Übeltäter!"
Er nennt sie sogar Übeltäter! Warum sagte Jesus das?
Die GN – Übersetzung schreibt dazu in Lk 13,27:

„Ihr habt es allesamt versäumt, das Rechte zu tun, geht mir aus den Augen!“
Sie kannten Jesus, wurden belehrt, aber taten nicht das Rechte. Andere Übersetzungen übersetzen - „Übeltäter“ - mit Ungerechtigkeit. Über die Ungerechtigkeit lesen wir in 2Petr 2, 15:
„Sie verlassen den richtigen Weg und gehen in die Irre und folgen dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte, ….“
Sie waren auf dem richtigen Weg.

 

In 2Thes 2, 9 + 10 haben wir schon über die Ungerechtigkeit gelesen, dass diejenigen, die sich zur Ungerechtigkeit verführen lassen, verloren sind und nicht gerettet werden.

Was ist überhaupt Ungerechtigkeit?:

„Jede Ungerechtigkeit ist Sünde; ...“ (1Joh 5,17).
Was ist Sünde?:
„Jeder, der Sünde (vgl. Joh 16,9) tut (oder: begeht), begeht damit auch Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ (1Joh 3,4 - Menge-ÜS).
Was passiert, wenn wir wieder zurückfallen?:
„Du verwirfst alle, die von deinen Geboten abirren; denn ihr Tun ist Lug und Trug.“ (Ps 119,118).
Gott verwirft alle, die abirren! Also alle, die seine Gebote nicht mehr halten.
Auch hier: Wer den richtigen Weg verlässt, zu dem sagt Jesus: "Ich kenne euch nicht!"
Wenn wir Gottes Gebote nicht mehr halten sind wir Gott nicht mehr treu.

 

Was macht Gott mit denen, die die Treue brechen?:

„Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringst um alle, die dir die Treue brechen.“ (Ps 73,27).
Das bedeutet, wenn wir Gott verlassen, dass er uns nicht mehr kennt und wir nicht in sein Reich kommen werden. Wir kennen ja alle die warnende Schriftstelle in Hebräer 10, 26:
„Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir hinfort kein andres Opfer mehr für die Sünden, ..“
Jesus wird uns verleugnen:
„Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.“ (Mt 10,33).

 

„Ich sage euch aber: Wer mich bekennt vor den Menschen, den wird auch der Menschensohn bekennen vor den Engeln Gottes.“ (Lk 12,8).

Auch Hier: „Ich (Jesus) kenne euch dann nicht.“

 

Wenn wir uns verführen lassen sind wir auf Abwegen. Das ist für Gott ein Gräuel:

„… denn wer auf Abwegen geht, ist dem HERRN ein Gräuel, aber den Frommen ist er Freund.“ (Spr 3,32).
Es sind Menschen, die Gott kennen, die auf Abwegen sind. Das schreibt auch Paulus im NT an Titus. Sie gehorchen nicht und haben keine guten Werke.
„Sie sagen, sie kennen Gott, aber mit den Werken verleugnen sie ihn; ein Gräuel sind sie und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig.“ (Tit 1,16).
Und an Timoteus schreibt Paulus,dass sie sich sogar fromm geben:
„..sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber seine (Gottes) Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!“ (2Tim 3,5).
Hier sehen wir, dass der Schein trügt. Uns wird etwas vorgemacht. Deshalb sagt Jesus auch hier: "Ich kenne euch nicht!"

 

Es gibt noch andere Fälle, wo Jesus sogar noch deutlicher wird. Wenn Gott uns berufen hat, müssen wir ihn weiterhin suchen, denn wir sollen ja wachsen:

„Wirst du ihn (also Gott) suchen, so wirst du ihn finden; wirst du ihn aber verlassen, so wird er dich verwerfen ewiglich!“ (1Chron 28,9).
Wir sollen im Glauben bleiben, gerecht sein und nicht abweichen Hebr 10, 38:
„Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm«".
Dass die Feste Gottes auch für das erreichen des ewigen Lebens sehr wichtig sind, sehen wir am Passa. Wenn wir es nicht halten oder nicht mehr, dann haben wir keinen Bund mehr mit Gott:
„Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.“(Joh 6,53).
nicht nur das, sondern auch kein Leben in Ewigkeit Joh 6, 58:
„Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist. Es ist nicht wie bei den Vätern, die gegessen haben und gestorben sind. Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.“
Wer die Feste Gottes nicht hält, den kennt Jesus auch nicht. Der Bund wird jedes Jahr mit Gott erneuert und der Plan Gottes durch seine Festtage uns näher gebracht.

 

Eine weitere Aussage von Jesus in diese Richtung ist: „ich speie dich aus meinem Munde.“

„Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ (Offb 3,15-16).
Zu wem spricht er das?
„Und dem Engel der in Laodizea Gemeinde schreibe: Dies sagt der Amen, der Zeuge treue und wahrhaftige, der Anfang der Schöpfung Gottes“ (Offb 3,14).
Er spricht es zu einer Gemeinde Gottes. Über seine Gemeinde in Ephesus lesen wir in der Offenbarung 2, 4 - 5:
„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße (bereue, kehre um) und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter weg stoßen von seiner Stätte - wenn du nicht Buße tust.“
Mit Leuchter ist nach Offb. 1,20 die Gemeinde gemeint. Das bedeutet, dass die Gemeinde ausgestoßen wird, wenn sie nicht bereut. Also die ganze Gemeinde. In 5 Sendschreiben an die Gemeinden Gottes in Offb. in den Kap. 2 + 3 werden die schlechten Werke erwähnt, die Gott beklagt. Wir wissen nach Jak 2,17, dass der Glaube ohne Werke tot ist. Wir müssen Früchte bringen, sonst werden wir abgehauen nach einer Aussage Jesu:
„Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum: jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“ (Mt 3,10).
Welche Früchte? Was sind das für Früchte?
„Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.“ (Mt 7,18).

 

„Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“ (Mt 7,19).

„Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen.“ (Joh 15,6).

Abgehauen, weggeworfen – auch das bedeutet: "Ich kenne euch nicht!"

 

Es gibt noch einen Ausspruch für alle Menschen und zwar für die Entscheidung über Segen und Fluch. Wenn Gott uns gerufen hat und wir nicht gehorchen, dann liegt ein Fluch darauf:

„… den Fluch aber, wenn ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des HERRN, eures Gottes, und abweicht von dem Wege, den ich euch heute gebiete, dass ihr andern Göttern nach wandelt, die ihr nicht kennt.“ (5Mos 11,28).
Wir haben die Aussagen von Jesus wo er sagt:
- Ich kenne euch nicht!
- Ich kenne euch nicht; wo seid ihr her? Weicht alle von mir, ihr Übeltäter!
- den will ich auch verleugnen
- wird er (Jesus) dich verwerfen ewiglich
- Jesus hat kein Gefallen an uns
- er stößt uns weg
- wir werden abgehauen, weggeworfen
- verflucht, wenn man die Gebote nicht hält

 

Manche werden sagen, dass ist doch nicht von Jesus. Jesus ist doch Liebe. Die Liebe vergibt doch alles. Das kann doch nicht sein.

Beachten wir, dass die Aussagen zu Menschen gesprochen wurden, die meinen, sie würden Jesus kennen, ihm dienen und zu ihm gehören. Auch Menschen, die der Vater gerufen hat. Es sind Menschen, wie sie z. B. Paulus in seinem Brief an die Galater 5, 7 erwähnte:

„Ihr lieft so gut. Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen?“
Weiter schrieb er an die Galater in Gal 4,9:
„Nachdem ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch dann wieder den schwachen und dürftigen Mächten zu, denen ihr von neuem dienen wollt?“
Was bedeutet das, dass Gott will, dass die ganze Welt gerettet werde und dass niemand verloren gehen soll? Wen wird Gott erretten? Das er nicht alle erretten wird, haben wir ja gesehen. Das sehen wir auch in Mt 7,21. Auch hier spricht Jesus zu Menschen, die sagen, dass er ihr Herr sei:
„Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“
Es ist eine klare Aussage, dass wir etwas tun müssen und zwar den Willen Gottes, sonst ist alles vergeblich, wie wir in Mt 15, 9 lesen:
„… vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.“
Jesus sagt, nur wer den Willen des Vaters tut, gehört zu ihm:
„Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“ Immer wieder – wir müssen etwas tun! (Mt 12,50).
Nur die wird er vor dem Vater bekennen nach Mt 10, 32:
„Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.“
Wir müssen seinem Wort glauben, danach handeln und uns nicht zum Zweifeln bringen lassen:
„Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird.“ (Jak 1,6).
Kennt Jesus uns? Sind wir sicher, dass er das tut?
Ja er kennt uns. Hoffentlich muss er nicht zu uns sagen was Johannes schreibt in Joh 5,42:
„… aber ich kenne euch, dass ihr nicht Gottes Liebe in euch habt.“
Er kennt uns bis in unser Herz hinein, wir können ihm nichts vormachen Ps 101, 4:
„Ein falsches Herz muss von mir weichen.“
Wen wird Gott retten?
„Stärke mich, dass ich gerettet werde, so will ich stets Freude haben an deinen Geboten.“ (Ps 119,117).
Wenn wir zu denjenigen gehören wollen, die sagen, dass Jesus unser Herr ist und dass er nicht zu uns sagen muss – "Ich kenne euch nicht" – dann sollten wir nach dem ganzen Psalm 119 beten. Dort handelt es sich viel um seine Gebote. Dann wird uns auch Gott erhören und helfen:
„Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr.“ (Jes 45,22).
Wir müssen uns immer wieder an Gott wenden, damit wir weise und verständig werden und er nicht sagen muss: „Ich kenne dich nicht!“ Streben wir Spr 1, 5 + 6 an:
„Wer weise ist, der höre zu und wachse an Weisheit, und wer verständig ist, der lasse sich raten, dass er verstehe Sprüche und Gleichnisse, die Worte der Weisen und ihre Rätsel.“
Weisheit und Verstand erreicht man, wenn man sich von Gott unterweisen und belehren lässt:
„Wer Unterweisung verschmäht, missachtet das Heil seiner Seele; wer aber auf Zurechtweisung hört, erwirbt sich Einsicht." (Spr 15,32 - Menge-ÜS).
Das lesen wir auch in Spr 4, 13:
„Bleibe in der Unterweisung, lass nicht ab davon; bewahre sie, denn sie ist dein Leben.“
Wo bekommen wir Unterweisung? In der Versammlung! Deshalb sollen wir sie auch nicht verlassen.

 

Durch Ungehorsam verpasst man das Heil – also das ewige Leben. Immer wieder müssen wir uns an Gott wenden - Apg 2, 21:

„Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.«
Wie wir auch schon im AT gelesen haben und noch einmal lesen wie Gott darauf reagiert in Ps 9, 11:
„Darum hoffen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du verlässest nicht, die dich, HERR, suchen.“
Nur den Namen bekennen reicht aber nicht. Wir müssen überwinden, sonst streicht uns Gott aus dem Buch des Lebens, was gleichzeitig auch bedeutet: „Ich kenne euch nicht!“
„Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich (Jesus)werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“ (Offb 3,5).
Wir müssen uns nach der Unterweisung ändern und tun was in 5Mo 5, 32 steht:
„So habt nun Acht, dass ihr tut, wie euch der HERR, euer Gott, geboten hat, und weicht nicht, weder zur Rechten noch zur Linken, ...“
Behalten wir die Aussage Jesu in Offb. 2, 4+5 immer als Mahnung im Sinn, dass er sogar eine ganze Gemeinde weg stößt, wenn sie nicht bei der ersten Liebe bleibt oder wenn sie auf den falschen Weg ist, sich nicht warnen lässt, bereut und umkehrt.

 

Wir sind im Voraus gewarnt. Für uns gibt es keine Entschuldigung mehr:

„Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute samt ihnen verführt werdet und fallt aus eurem festen Stand.“ (2Petr 3,17).
Kämpfen wir für unsere Errettung, damit nicht das Urteil über uns kommt: „Ich kenne euch nicht!“

 

Lasst uns eine Gemeinde bilden, die nicht zurückweicht und dann durch die Gnade Gottes gerettet wird. Dazu ermuntert uns Hebr 10, 39:

„Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen und verdammt werden, sondern von denen, die glauben und die Seele erretten.“

 

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Friday, 26 October 2018 )
 
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